Brauchen wir Server-Side-Tracking?
Verfasst von Kilian Franco, Geschäftsführer Franco Consulting GmbH
In Kürze:
Nicht immer. Es lohnt sich, wenn im Browser messbar Daten verloren gehen. Es ersetzt keine Einwilligung und ist kein Weg um das Consent-Banner herum.
Wann es sich lohnt
Wenn ein spürbarer Anteil der Messungen an Browser-Schutzmechanismen und Blockern scheitert und dadurch die Optimierung auf einer zu dünnen Datenbasis läuft.
Erkennbar ist das daran, dass die Plattform deutlich weniger Abschlüsse zählt als im eigenen System tatsächlich ankommen, und die Lücke über Zeit stabil bleibt.
Wann es sich nicht lohnt
Bei kleinen Konten, in denen ohnehin zu wenige Abschlüsse für eine belastbare Optimierung zusammenkommen. Dann ist die Datenmenge das Problem, nicht der Messweg.
Und immer dann, wenn die Grundlagen fehlen: Ein serverseitiger Container auf einem Konto mit falsch definierten Conversion-Zielen misst denselben Fehler nur zuverlässiger.
Was es ausdrücklich nicht ist
Kein Ersatz für die Einwilligung. Ob Daten erhoben werden dürfen, hängt am Zweck und an der Einwilligung, nicht daran, wo der Container läuft.
Zusammenfassung:
- •Lohnt sich bei messbarem Datenverlust im Browser
- •Kein Ersatz für die Einwilligung
- •Bei kleinen Konten meist nicht der Engpass
- •Setzt korrekte Conversion-Ziele voraus
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