FRANCO CONSULTING GMBH

Mehr Umsatz im Online-Shop

Im E-Commerce lässt sich Umsatz fast beliebig steigern, solange der Deckungsbeitrag keine Rolle spielt. Genau daran scheitern viele Shops: Der ROAS im Werbekonto sieht gut aus, unter dem Strich bleibt trotzdem nichts hängen.

Der Grund liegt meist darin, dass alle Produkte gleich behandelt werden — obwohl sich die Margen um ein Vielfaches unterscheiden. Wir richten Kampagnen deshalb nach Deckungsbeitrag aus, nicht nach Umsatz.

  • Produktdatenfeed mit suchtauglichen Titeln und vollständigen Attributen
  • Eigene Labels zur Steuerung nach Marge und Lagerbestand
  • Deckungsbeitrag statt Umsatz als Conversion-Wert
  • Getrennte Bewertung von Neu- und Bestandskunden
  • Rückholung von Warenkorbabbrüchen über Retargeting

Der Produktdatenfeed ist die halbe Miete

Bei Shopping und Performance Max entscheidet der Feed darüber, wofür ihr überhaupt ausgeliefert werdet. Ein lückenhafter Feed kostet Sichtbarkeit, bevor eine einzige Kampagne läuft.

Wir arbeiten an Titeln, die die tatsächlichen Suchbegriffe enthalten, an vollständigen Attributen wie Marke, GTIN und Zustand, und an eigenen Labels für die Steuerung. Über diese Labels lassen sich Produkte nach Marge oder Lagerbestand gruppieren und unterschiedlich bebieten.

Nach Deckungsbeitrag statt nach Umsatz steuern

Ein Produkt mit 8 Prozent Marge und eines mit 60 Prozent vertragen völlig unterschiedliche Werbekosten. Wenn beide in derselben Kampagne mit demselben ROAS-Ziel laufen, subventioniert das margenstarke Sortiment dauerhaft das margenschwache.

Deshalb übergeben wir, wo technisch möglich, den Deckungsbeitrag statt des Umsatzes als Conversion-Wert. Damit optimiert der Algorithmus auf das, was tatsächlich bei euch bleibt.

Neukunden von Bestandskunden trennen

Ein erheblicher Teil des ausgewiesenen Werbeumsatzes stammt oft von Kunden, die ohnehin wiedergekommen wären. Das ist kein Betrug, aber es verzerrt die Bewertung des Kanals massiv.

Wir trennen deshalb Neukundengewinnung und Bestandskundenansprache und bewerten sie unterschiedlich. Erst diese Trennung zeigt, was Werbung wirklich zusätzlich einbringt — und wo Budget nur Umsatz einsammelt, den es ohnehin gegeben hätte.

Warenkorbabbrüche zurückholen

Der überwiegende Teil gefüllter Warenkörbe wird nicht bestellt. Ein Teil davon lässt sich mit vergleichsweise geringem Aufwand zurückholen — über Retargeting und automatisierte Erinnerungen.

Voraussetzung ist ein Tracking, das Warenkorbereignisse zuverlässig erfasst. Hier hängt der Erfolg unmittelbar am technischen Fundament.

Häufige Fragen

Welchen ROAS sollten wir anstreben?

Es gibt keinen allgemeingültigen Wert — er ergibt sich aus eurer Marge. Bei 30 Prozent Deckungsbeitrag liegt die Gewinnschwelle rechnerisch bei etwa 3,3; bei 60 Prozent schon bei rund 1,7. Ein pauschales Ziel von 5 kann für den einen Shop viel zu niedrig und für den anderen unerreichbar sein.

Funktioniert Performance Max für Shops?

Ja, mit Einschränkungen. Der Kanal liefert Reichweite, vereinnahmt aber gern Marken-Suchanfragen und weist sich deren Umsatz zu. Ohne Marken-Ausschlüsse und eine saubere Trennung sieht die Kampagne besser aus, als sie ist.

Welches Shopsystem braucht ihr?

Wir arbeiten mit den gängigen Systemen — Shopify, WooCommerce, Shopware. Entscheidend ist weniger das System als die Frage, ob sich Produktdaten sauber exportieren und Warenkorbereignisse zuverlässig erfassen lassen.

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