FRANCO CONSULTING GMBH

Suchmaschinenwerbung, nicht nur bei Google

SEA ist der Sammelbegriff für bezahlte Suche, und die findet längst nicht mehr nur bei Google statt. Wer ausschließlich einen Kanal bespielt, verschenkt Nachfrage, die anderswo schon formuliert wird.

Wir decken die Suche über die Kanäle ab, die für euren Markt zählen, und behandeln sie als ein System statt als vier getrennte Konten. Denn wer wo sucht, unterscheidet sich stark zwischen B2B, Handel und lokalem Geschäft.

  • Google Ads, Microsoft Advertising, Amazon und Shopping aus einer Hand
  • Kanalauswahl nach eurem Markt statt nach Gewohnheit
  • Feedpflege als eigener Arbeitsbereich, nicht als Nebensache
  • Konten bleiben in eurem Eigentum, inklusive Historie und Lerndaten

Welche Kanäle dazugehören

Google Ads. In den meisten Märkten der größte Hebel, mit Suche, Shopping und Performance Max. Details dazu auf unserer Seite zum Google Ads Management.

Microsoft Advertising. Deutlich kleinere Reichweite, dafür oft niedrigere Klickpreise. Im B2B lohnt der Kanal häufiger als sein Ruf vermuten lässt, weil dort ein anderer Nutzerkreis sucht.

Amazon Ads. Für alle, die auf dem Marktplatz verkaufen. Ein wachsender Teil der Produktsuche startet direkt dort und erreicht Google nie.

Shopping und Produktdaten. Der Feed ist bei Handelskunden der eigentliche Arbeitsbereich. Ohne gepflegte Produktdaten läuft keine Shopping-Kampagne sauber, egal wie gut die Gebotsstrategie ist.

Warum die Auktion nicht am höchsten Gebot hängt

Bei jeder einzelnen Suchanfrage startet eine neue Auktion. In den Anzeigenrang fließen euer Gebot, die erwartete Qualität von Anzeige und Zielseite sowie der Kontext der Suche ein. Eine Anzeige mit niedrigerem Gebot kann deshalb vor einer teureren stehen.

Auch der Preis richtet sich nicht nach eurem Gebot. Ihr zahlt nur so viel, wie nötig ist, um den nächstplatzierten Wettbewerber zu übertreffen. Das Gebot ist eine Obergrenze, kein Preisschild.

Zum Qualitätsfaktor hält sich ein Missverständnis hartnäckig. Er ist ein Wert von 1 bis 10 aus voraussichtlicher Klickrate, Anzeigenrelevanz und Nutzererfahrung mit der Zielseite. Google schreibt in der eigenen Hilfe ausdrücklich, dass er nicht in die Auktion eingeht. Er ist ein Diagnosewert, an dem ihr seht wo es hakt, nicht die Stellschraube selbst.

Wo der Hebel tatsächlich liegt

Selten beim Gebot. Fast immer bei der Passung zwischen Suchbegriff, Anzeige und Zielseite. Genau dort setzen wir zuerst an, wenn wir ein bestehendes Konto übernehmen.

Zwei Muster begegnen uns dabei fast jedes Mal: Zielseiten, die etwas anderes beantworten als die Anzeige verspricht, und Anzeigentexte, die so allgemein formuliert sind, dass sie unspezifische Klicks ohne Kaufabsicht anziehen. Beides kostet Budget und verschlechtert zusätzlich die Qualitätssignale.

Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zwischen SEA und Google Ads?

Google Ads ist eine Plattform, SEA ist die Disziplin. SEA umfasst jede Form bezahlter Suche, also auch Microsoft Advertising, Amazon Ads und Shopping-Kanäle. Wer SEA sagt und nur Google meint, lässt in der Regel Reichweite liegen.

Lohnt sich Microsoft Advertising neben Google?

Das hängt an eurer Zielgruppe. Die Reichweite ist deutlich kleiner, die Klickpreise sind oft niedriger, und der Kanal erreicht einen anderen Nutzerkreis. Wir prüfen das an euren Daten statt es pauschal zu empfehlen.

Wann sind erste Ergebnisse sichtbar?

Die ersten vier Wochen sind Lernphase, in der die Systeme Muster aufbauen und jede größere Änderung diesen Prozess zurücksetzt. Danach lässt sich eine erste Einschätzung treffen. Für eine belastbare Aussage zur Entwicklung eines Kontos rechnen wir mit mindestens drei Monaten.

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