Marketing für Makler und Immobilienprojekte
Im Immobiliengeschäft betreuen wir zwei Gruppen mit gegensätzlicher Ausgangslage. Ein Makler hat ein Dauerproblem auf der Verkäuferseite: Käufer liefern die Portale, das knappe Gut ist das Verkaufsmandat. Ein Projektentwickler hat das umgekehrte Problem, nämlich eine endliche Stückzahl, die in einem begrenzten Zeitraum verkauft sein muss.
Diese Unterscheidung entscheidet über Kanal, Budgetverlauf und Messgröße. Wer beides mit derselben Kampagnenlogik angeht, zahlt in der Regel doppelt.
Wir betreuen aktuell 30 Agenturen und darüber rund 250 Projekte. Immobilien ist einer der Bereiche, in denen wir laufend arbeiten, sowohl für Maklerbüros als auch für die Vermarktung einzelner Projekte.
- Eigentümer-Akquise statt Bieterkampf um Käufer-Keywords
- Getrennte Logik für Dauerbetreuung und Projektabverkauf
- Vorqualifizierung über Anzeige und Formular, weil Targeting eingeschränkt ist
- CRM-Rückführung, damit lange Zyklen messbar bleiben
- Pflichtangaben nach § 87 GEG in Objektanzeigen mitgedacht
Für Makler: der Engpass liegt beim Eigentümer
Käufer-Keywords bringen selten das, was ihr braucht. Wer bei Google nach Wohnungen in eurer Stadt sucht, landet bei ImmoScout24, Immowelt oder Kleinanzeigen. Gegen deren Angebot und Budget in derselben Auktion zu bieten, ist teuer und führt zu Anfragen für Objekte, die ihr vielleicht gar nicht habt.
Eigentümer-Anfragen sind im Klick teurer und trotzdem der bessere Einsatz. Wer über eine Bewertung oder einen Verkaufsablauf nachdenkt, sucht aktiv und ist am Anfang seines Prozesses. An diesen Anfragen hängt das Mandat, und damit der eigentliche Umsatz.
Bei Meta liegt die Steuerung nicht mehr im Targeting. Werbung für Wohnimmobilien wird von der Plattform in eine gesonderte Anzeigenkategorie eingeordnet, in der ein Teil der Zielgruppenoptionen entfällt. Praktisch heißt das: Vorqualifizierung passiert über Anzeige, Angebot und Formular, nicht mehr über die Zielgruppenauswahl. Wer das nicht umstellt, bekommt Menge statt Qualität.
Für Projektentwickler: das Budget läuft gegen ein Ende
Ein Projekt hat Phasen. Vor Baubeginn zählen Vorverkäufe, weil sie die Finanzierung stützen. Danach folgt der Hauptabverkauf, und am Schluss stehen einzelne Resteinheiten.
Die Budgetkurve muss dieser Bewegung folgen und am Ende heruntergehen, nicht hoch. Bei drei verbleibenden Einheiten ist zusätzliche Reichweite verschwendet, dort geht es um gezielte Ansprache statt um Volumen. Das ist der Punkt, an dem Dauerbetreuung und Projektvermarktung sich am deutlichsten unterscheiden.
Warum Standardmessung hier nicht reicht
Zwischen einer Bewertungsanfrage und einem unterschriebenen Mandat liegen Monate, manchmal deutlich länger. Das Werbekonto sieht den Abschluss, auf den es eigentlich optimieren müsste, in dieser Zeit nie.
Es optimiert deshalb auf das, was es sieht: Formulareingänge. Ohne Rückführung der tatsächlichen Mandate aus eurem CRM ins Werbekonto steuert die Kampagne systematisch auf die falsche Größe. Das ist der Grund, warum wir bei Immobilienkunden fast immer zuerst über die Messung sprechen und erst danach über Kampagnen.
Pflichtangaben in Objektanzeigen
Sobald ihr eine konkrete Immobilie kommerziell bewerbt und ein gültiger Energieausweis vorliegt, verlangt § 87 des Gebäudeenergiegesetzes bestimmte Angaben in der Anzeige, unter anderem Art des Ausweises, Endenergiebedarf oder -verbrauch und den wesentlichen Energieträger.
Für Imagewerbung und für Bewertungs-Akquise gilt das nicht, dort geht es nicht um ein konkretes Objekt. Wir achten bei Objektkampagnen darauf, dass diese Angaben mitlaufen, und stimmen im Zweifel mit euch ab, statt es zu übersehen.
Häufige Fragen
Lohnt sich Google Ads für Makler überhaupt gegen die Portale?
Auf Käufer-Keywords selten, dort bieten die Portale mit mehr Angebot und mehr Budget. Auf Eigentümer- und Bewertungsanfragen dagegen schon, weil dort das Verkaufsmandat entsteht und die Portale schwächer sind.
Wie lange dauert es, bis aus einer Anfrage ein Mandat wird?
Das reicht von wenigen Wochen bis zu deutlich über ein Jahr, je nachdem in welcher Phase jemand steht. Genau deshalb bewerten wir Kampagnen hier nicht nach Formulareingängen allein, sondern führen die tatsächlichen Abschlüsse aus eurem CRM zurück ins Werbekonto.
Betreut ihr auch einzelne Bauprojekte statt laufender Zusammenarbeit?
Ja. Projektvermarktung hat ein Ende und eine eigene Budgetkurve, das lässt sich als abgegrenztes Mandat abbilden. Der Ablauf unterscheidet sich deutlich von der Dauerbetreuung eines Maklerbüros.
Passt dazu
Google Ads Management
Such-, Shopping- und Performance-Max-Kampagnen, die auf Deckungsbeitrag statt auf Klicks optimiert werden.
Meta Ads für Facebook und Instagram
Facebook- und Instagram-Kampagnen, bei denen das Creative die Arbeit macht und das Tracking die Wahrheit liefert.
Tracking und Conversion-Messung
Ohne verlässliche Messung optimiert jede Kampagne ins Blaue. Wir bauen das Fundament.
Funnel Building
Der beste Kanal bringt nichts, wenn dahinter eine Startseite wartet, die niemanden abholt.
Kundengewinnung
Wenn Empfehlungen allein nicht mehr reichen und Wachstum planbar werden soll.
Branding und Markenaufbau
Wer eure Marke kennt, klickt später häufiger und vergleicht weniger. Das lässt sich aufbauen.
Marketing für Handwerk und lokale Dienstleister
Die richtigen Aufträge im eigenen Umkreis — und die Leute, die sie ausführen können.
Marketing für Hotels und Gastgewerbe
Mehr Direktbuchungen, weniger Provision an die Portale — und Budget, das der Saison folgt.
In 2 Minuten zum Preis
Der Kalkulator zeigt euch eine belastbare Spanne, ob für laufende Maklerbetreuung oder ein einzelnes Projekt.
Preis kalkulieren