Marketing für Hotels und Gastgewerbe
Kaum eine Branche hat ein so klares wirtschaftliches Motiv für eigenes Marketing wie die Hotellerie. Jede Buchung über ein Portal kostet einen zweistelligen Prozentsatz vom Umsatz. Jede Direktbuchung spart genau diesen Betrag — der Hebel ist damit nicht der Mehrumsatz, sondern die eingesparte Provision.
Das verändert die Rechnung grundlegend. Werbekosten, die für andere Branchen hoch wirken, sind hier oft immer noch günstiger als der Weg über das Portal.
- Direktbuchungen stärken statt Provision an Portale abzugeben
- Sichtbarkeit auf den eigenen Hotelnamen absichern
- Budgetsteuerung entlang Belegungskurve und Buchungsvorlauf
- Bildstarke Meta-Kampagnen für Zimmer, Region und Anlass
- Gezielte Ansprache früherer Gäste
Das Portal-Dilemma
Die großen Buchungsportale bieten Reichweite, die kein einzelnes Haus allein erreicht. Der Preis dafür ist doppelt: die Provision und der Umstand, dass der Gast Kunde des Portals bleibt, nicht eurer.
Der realistische Weg ist kein Ausstieg, sondern eine Verschiebung des Verhältnisses. Wer den Anteil an Direktbuchungen Schritt für Schritt erhöht, verbessert die Marge, ohne die Auslastung zu riskieren.
Ein Punkt wird dabei regelmäßig übersehen: Viele Gäste finden ein Haus über das Portal und suchen anschließend den Hotelnamen bei Google, um direkt zu buchen. Wer auf den eigenen Namen nicht sichtbar ist, überlässt genau diese Buchung wieder dem Portal — das dann ein zweites Mal Provision nimmt.
Saison ist eine Steuerungsaufgabe
Ein Hotel hat kein gleichmäßiges Jahr. Es gibt Zeiträume, in denen das Haus ohnehin voll wird, und solche, in denen jedes Zimmer einzeln verkauft werden muss.
Werbebudget gleichmäßig über zwölf Monate zu verteilen, ist deshalb der teuerste Weg. In der Hochsaison zahlt ihr für Buchungen, die ohnehin gekommen wären; in der Nebensaison fehlt das Geld, wo es tatsächlich wirken würde.
Wir steuern Budget entlang eurer Belegungskurve und mit Vorlauf: Beworben wird nicht die aktuelle Woche, sondern der Zeitraum, den Gäste jetzt planen — bei Kurzreisen wenige Wochen, bei Urlaubsreisen mehrere Monate im Voraus.
Was in der Praxis funktioniert
Sichtbarkeit auf den eigenen Namen. Die günstigsten Buchungen überhaupt, weil die Entscheidung längst gefallen ist. Wer hier nicht steht, verschenkt Marge.
Regionale und thematische Suchanfragen. Nicht „Hotel", sondern das, wonach Gäste tatsächlich suchen: Anlass, Region, Ausstattung. Hier entscheidet die Passung zwischen Suchanfrage und Zielseite.
Bildstarke Ansprache über Meta. Hotels haben einen Vorteil, den die meisten Branchen nicht haben: Das Produkt ist sichtbar. Zimmer, Ausblick, Frühstück, Wellness — das funktioniert in Reels deutlich besser als jeder Text.
Ansprache früherer Gäste. Wer schon einmal da war, bucht mit deutlich geringerem Aufwand erneut. Diese Gruppe wird häufig gar nicht gezielt angesprochen.
Voraussetzung: Buchung muss ohne Reibung gehen
Der beste Klick verpufft, wenn die Buchungsstrecke auf dem Handy hakt oder der Preis auf der eigenen Seite höher ist als im Portal. Beides kommt häufiger vor, als man denkt.
Wir schauen uns deshalb vor dem ersten Euro Werbebudget an, was nach dem Klick passiert — und sagen es, wenn der Engpass dort liegt und nicht in der Sichtbarkeit.
Häufige Fragen
Können wir die Buchungsportale ganz ersetzen?
Realistisch nicht, und das wäre auch selten sinnvoll. Portale liefern Reichweite und Neugäste, die ihr allein nicht erreicht. Das Ziel ist, den Anteil der Direktbuchungen zu erhöhen — jeder Prozentpunkt verbessert die Marge, ohne die Auslastung zu gefährden.
Lohnt sich das auch für ein kleines Haus?
Gerade dort oft besonders, weil das Einzugsgebiet überschaubar und der Wettbewerb um regionale Suchanfragen geringer ist. Entscheidend ist weniger die Zimmerzahl als die Frage, ob eure Buchungsstrecke funktioniert und wie hoch eure derzeitige Provisionslast ist.
Wie weit im Voraus sollten wir werben?
Das hängt vom Reisetyp ab. Kurztrips und Städtereisen werden oft wenige Wochen vorher gebucht, Familien- und Urlaubsreisen Monate im Voraus. Wir richten den Vorlauf an eurer tatsächlichen Buchungshistorie aus, nicht an Faustregeln.
Passt dazu
Google Ads Management
Such-, Shopping- und Performance-Max-Kampagnen, die auf Deckungsbeitrag statt auf Klicks optimiert werden.
Meta Ads für Facebook und Instagram
Facebook- und Instagram-Kampagnen, bei denen das Creative die Arbeit macht und das Tracking die Wahrheit liefert.
Funnel Building
Der beste Kanal bringt nichts, wenn dahinter eine Startseite wartet, die niemanden abholt.
Kundengewinnung
Wenn Empfehlungen allein nicht mehr reichen und Wachstum planbar werden soll.
Branding und Markenaufbau
Wer eure Marke kennt, klickt später häufiger und vergleicht weniger. Das lässt sich aufbauen.
Lass uns über euren Fall sprechen
Kostenloses Erstgespräch — wir schauen uns eure Situation an und sagen ehrlich, was in eurer Branche funktioniert und was nicht.
Erstgespräch vereinbaren